Lotelta

Stadt, Land, Fluss, Pflanze, Tier, Beruf

Wien wort auf di (Abschied)

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Am letzten Tag unserer Wienreise war noch Zeit für einen Museumsbesuch. Als Naturfreunde haben wir uns für das Naturhistorische Museum Wien entschieden – und es hatte glücklicherweise montags geöffnet.

Maria Theresia wacht am gleichnamigen Platz über das NHM und das gegenüberliegende Kunsthistorische Museum.

Als Kaiser Franz Joseph I. in seiner Hofburg nicht mehr genügend Platz hatte für seine Naturalienkammer, ließ er in der zweiten Hälfte  des 19. Jahrhunderts einen veritablen Palast für das Naturhistorische Museum bauen. (Die Details der Museumsgeschichte sind auf der oben verlinkten Museumsseite sehr gut dargestellt.)

Schon in der Eingangshalle und im Treppenhaus bleibt einem die Spucke weg …

Der Sauriersaal ist natürlich ein Hauptanziehungspunkt für Groß und Klein.

Aber das NHM beherbergt nicht nur Tiere, Pflanzen und Steine sondern auch eine beeindruckende Prähistorische Sammlung.

Zu den ältesten Exponaten gehört die knapp 30.000 Jahre alte Venus von Willendorf. Sie wurde 1908 beim Bahnbau in der Nähe von Willendorf in der Wachau gefunden. Dort kann man am Fundort eine fast menschengroße Nachbildung besichtigen (oder auch nicht…), hier das 11 cm große Original.

Eine Zillion weiterer interessanter Objekte wie das Barrengeld gibt es zu sehen …

… und wunderschöne Objekte wie den Vogelwagen.

Zu meinen Favoriten gehören diese winzigen Glasfigürchen aus dem 1. Jahrhundert v.Ch.
Besonders der ganz links erinnert mich an irgendeine moderne Comicfigur. 😉

Noch ein Favorit von mir – der Urelefant.

Was jetzt noch fehlt ist ein Loblied auf die Wiener Parks. Die sind eindeutig nicht nur zum  Anschauen sondern zum Sich-Darin-Aufhalten gedacht. In vielen Parks gibt es Bänke en masse, nicht nur im bereits erwähnten Einsiedlerpark.

z.B. im Rathauspark

z.B. im Volkspark

Und wenn es in einem Park keine Bänke gibt, fällt den Wienern auch was ein.

Im Burgpark:

Speziell ist auch der Bruno-Kreisky-Park – da gibt es nicht nur Bänke sondern auch rote Hängematten.

Und außer den großen bekannten Parks gibt es viele kleine Naherholungsgebiete mitten in den Wohnvierteln, oft um einen Kinderspielplatz herumgebaut.

Nachmittags ging es vom Hauptbahnhof mit dem Railjet nachhause. Der Abschied war lachsrosa getönt.

Zum Abschluss meines Reiseberichtes ein weiteres Musikvideo von Granada, noch a bissl Weanerisch und eine Fiaker-Fahrt durch die Hofburg.

Tschüss Wien – diesmal musst Du nicht so lange warten auf unseren nächsten Besuch. 🙂

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