Lotelta

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Über den Wolken

Am letzten Sonntag haben wir einen netten Ausflug gemacht – ausnahmsweise nicht zur Natur sondern zur Technik 🙂 Im Münchner Norden liegt die Flugwerft Schleißheim, eine Außenstelle des Deutschen Museums.

Der Flugplatz Schleißheim wurde 1912 gegründet und gehört zu den ältesten Flugplätzen Deutschlands. „Wegen der Nähe zum Schloss Schleißheim wurden alle Flugplatzbauten im „Reduzierten Heimatstil“ ausgeführt. “ sagt Wikipedia.

In der alten Werfthalle und einigen weiteren Gebäuden kann man jede Menge Flugzeuge angucken und aus den Infotafeln einiges über Flugtechnik lernen. Und das alles – sicher auch deshalb, weil das Museum etwas ab vom Schuss liegt – in aller Ruhe und ohne Massenauflauf.

Besonders interessant fand ich die Abteilung über die „Frühgeschichte“ der Fliegerei. Da darf natürlich Otto Lilienthal nicht fehlen. Fünf Jahre lang hat Lilienthal mit seinen selbst gebauten Segelapparaten Flugversuche unternommen, bis er 1896 bei einem solchen Versuch abgestürzt und umgekommen ist.

Wunderschön ist auch dieser Flügel eines Motorflugzeuges, das zwei andere Pioniere 1910 entwickelt haben.

Eines meiner Lieblingsexponate ist diese Vitrine mit den Modellflugzeugen für den „Saalflug – das lautlose Schweben“. Das kleinste und leichteste Modell wiegt 0,5 g, zugelassenes Höchstgewicht in dieser Sportart sind 20 g. Die Modelle sind teilweise  so filigran und fast durchsichtig, dass sie an groß geratene Libellen erinnern.

Hier die Wetterstation des Flugplatzes, mit ausführlichen Erläuterungen und Erklärungen zu den Messgeräten draußen. Wind aus Nordost mit etwa 6 km/h hatten wir am Sonntag Vormittag.

Man kann aber auch auf den Turm steigen und schauen, woher der Wind weht.

Auf dem Rückweg vom Museum kommt man beim Flugplatz-Biergarten vorbei …

Dort ist mehr los als im Museum. Kein Wunder! Kann man doch hier bequem bei einem Weißbier …

… den Segelfliegern beim Starten …

… und beim Landen zuschauen.

Auch Motorflieger rollen vorbei und erheben sich in die Lüfte. Allerdings nicht über die Wolken – weit und breit waren keine zu sehen 🙂

An einem anderen Tag und auf einem anderen Flugplatz …

… startet eine Tecnam P2008. Davon ein andermal mehr.


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The Beginning of a Beautiful Friendship

In zwanzig Jahren Bahnpendeln hat man gelernt, mit dem Anknüpfen von Beziehungen zu Mitreisenden vorsichtig zu sein: so mancher entpuppt sich als entsetzlicher Schwätzer und man kann ihm nur schwer wieder aus dem Weg gehen. Umso mehr freut man sich, wenn man zu Beginn der letzten  zwei Jahre jemanden kennenlernt, den man schon nach wenigen Wochen vermisst, wenn man morgens alleine am Bahnsteig steht. Und sie wohnt auch noch gleich um die Ecke. Schön!

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Zartes Pflänzchen, Topfhöhe 3 cm